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  Worum geht es?  
 

Liebe Dresdnerinnen und liebe Dresdner,

vor knapp anderthalb Jahren baten wir Sie um Unterstützung beim Erhalt der beiden Krankenhäuser Friedrichstadt und Neustadt als kommunale Eigenbetriebe der Stadt.

Als Initiatoren eines entsprechenden Bürgerbegehrens warben wir um Ihre JA-Stimme beim Bürgerentscheid am 29. Januar 2012. Die Sache wurde ein großer Erfolg. Nicht nur, dass 84 % der Abstimmenden an diesem Tag mit Ja stimmten – auch die Schreckensszenarien, was wohl alles Schlimmes passieren werde, wenn die Krankenhäuser nicht in GmbHs umgewandelt würden, erwiesen sich allesamt als falsch. Im Gegenteil, heute entwickeln sich die beiden Krankenhäuser sehr gut. Das haben wir nicht den Stadtpolitikern zu verdanken, sondern den über 100.000 Dresdnerinnen und Dresdnern, die die Sache in die eigene Hand nahmen und selbst richtig entschieden haben.

Liebe Dresdnerinnen und liebe Dresdner,

heute wenden wir uns erneut an Sie. Wiederum geht es um ein wichtiges soziales Problem in dieser Stadt.

In Dresden wird Wohnraum knapp, die Mieten steigen. Manche Menschen können sich ihre Wohnung nicht mehr leisten, andere suchen monatelang nach einer neuen. Was sich vor wenigen Jahren viele nicht vorstellen konnten, ist eingetreten: Es gibt in Dresden einen erheblichen Mangel an neuem und preiswertem Wohnraum. Private Investoren bauen vor allem sehr teure Wohnungen. Es fehlt an einem ausreichenden Angebot von Mietwohnungen, die auch für Menschen mit mittlerem oder niedrigem Einkommen bezahlbar sind.

Wir schlagen deshalb die Bildung einer neuen städtischen Wohnungsbaugesellschaft vor, welche neuen, bezahlbaren Wohnraum in Dresden schafft. Das geht nicht von heute auf morgen - aber wir müssen damit beginnen. Wir erwarten keine Wunder - es werden zunächst nur relativ wenige neue kommunale Wohnungen sein.

Aber dennoch: Wir wollen, dass es in Dresden in allen Größen und Preislagen wieder mehr freie Wohnungen als Wohnungssuchende gibt, dass sich nicht mehr die Vermieter die Mieter, sondern die Mieter die Wohnungen aussuchen können. Die Stadt muss selbst etwas tun, um den Teufelskreis aus Wohnungsmangel und steigenden Mieten zu durchbrechen.

Wenn Sie das unterstützen wollen, brauchen wir jetzt Ihre Unterschrift. Am Besten, sie drucken sich gleich eine Unterschriftenliste aus, unterschreiben diese, sammeln im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis vielleicht noch ein paar weitere Unterschriften. und schicken sie noch in den nächsten Tagen an die angegebene Adresse zurück.

Kommen 22.000 Unterschriften zusammen, muss entweder der Stadtrat in Ihrem und unserem Sinne entscheiden oder es gibt einen neuen Bürgerentscheid.

Wir danken für Ihre Unterstützung.

Tilo Kießling   Jens Matthis   André Schollbach
Stadtrat Stadtrat Stadtrat

Initiatoren


Foto: AndreasHermsdorf / pixelio.de

weitere Infos in der Presskonferenz vom 28.05.2013:

 
     
 

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